Allgemeine Hinweise
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Pathologie
Histologie
Bakteriologie
Wann Probennahme möglichst vor einer Antibiotikatherapie bzw. bei Therapiekontrollen geeigneten zeitlichen Abstand zur Antibiotikagabe einhalten).
Probenentnahme aus Sektionsmaterial unverzüglich post mortem durchführen!
Wo Am Übergang von krankem zu gesundem Gewebe ( besonders ratsam bei eitrigen Veränderungen, Otitiden und Abszessen, da sich aus dem Eiter meist keine Bakterien mehr anzüchten lassen!).
Womit In der Regel Tupfer mit Transportmedium verwenden.
Trockene Tupfer können verwendet werden bei produktiven Prozessen, bei denen die Materialmenge ein Austrocknen ausschliesst oder bei wenig empfindlichen Zielkeimen (z.B. Analabstriche zum Untersuch auf Salmonellen)
Womit nicht Präparate auf Objektträgern (keine Sterilität, Austrocknung, geringe Materialmenge).
Blutkulturen Vorher im Labor die entsprechenden Kulturflaschen anfordern.
Anzüchtung aus Routineblutproben ist nicht möglich!
Urin Möglichst Katheter- oder Zystozenteseurin verwenden. Bei aufgefangenem Urin besteht Kontaminationsgefahr durch Keime der Körperoberfläche und der Umwelt.
Uterustupfer Zur Untersuchung auf C.E.M. Kohletupfer verwenden.
Bei Verdacht auf spezielle Erreger vorab im Labor anfragen, welches Medium geeignet ist.
Bakteriologie + PCR
 
  • Immer separate Tupfer für B.U. und PCR einsenden.
  • Für die PCR mit einem trockenen Tupfer Zellmaterial gewinnen (kräftig reiben, nicht nur an der Oberfläche), diesen dann in einem sterilen Röhrchen versenden.