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Feline infektiöse peritonitis (FIP)

Das feline Coronavirus (FCoV) gehört zur Familie der Coronaviridae. Das nicht mutierte FCoV wird fäkal-oral übertragen, befällt die intestinalen Epithelzellen und verursacht i. d. R. keine Symptome oder nur leichten, in seltenen Fällen auch schweren Durchfall. Durch eine Mutation im Tier können Coronaviren (FCoV) eine FIP auslösen; tatsächlich erkranken aber nur ca. 10 % der infizierten Katzen. Das FCoV muss mutieren, um eine vermehrte Replikation in den Makrophagen zu ermöglichen. Wenn ein Tier die mit dem mutierten FCoV befallen Makrophagen nicht frühzeitig eliminieren kann, kommt es zur Erkrankung. Tiere unter zwei Jahren erkranken häufiger, aber auch bei älteren Katzen kann es zur FIP-Infektion kommen. Nach Ausbruch der FIP hat das Alter keinen Einfluss auf das Fortschreiten der Krankheit. Kater sind öfter betroffen als Katzen.

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